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Der fotojournalistische Zirkel von Chris Mennel:   Labyrinth , Fischauges Tagebuch , hand.land , reise.photos

Denkbarer Rahmen: "inten.city" - Vorgänger: "beton.city" - Nachbar: "Bauwahnsinn" - Einzelaktionen: Luxemburg und Stuttgart

Wir schießen in "Quantities" über kommunikativ sinnvolle Fotomengen hinaus und greifen damit ein Problem des aktuellen Produzierenkönnens auf und an: Alle können enorm viel produzieren, und das Geschirr klappert (das war ein Ausspruch des Komponisten Richard Wagner über seine Konkurrenten - "Bei denen klappert das Geschirr" - also die hatten das Werkzeug, zeigten aber kein Talent). Oben im Bild gefällt mir die ernüchterte Stimmung und diese senkrechten Streifen auf dem Glas ("immer weiter"), die dann weiter rechts aber enden, und das Bild geht auch da weiter, in irgend eine verwaschene Nacht hinaus.

"Quantities" ist eine Fotoflut im Banne der digitalen Möglichkeiten, eine Kampfaktion über die eigenen Impulse zum Dokumentieren und Fotografieren und Kommentieren hinaus, nicht mit rationalem Grund, nicht mit Kunstanspruch, sondern einfach mal so als Mann, der Grenzen auslotet.